Prozessoptimierung

Abläufe industrialisieren: Prozessplanung

Operatives Problem

In folgender betrieblicher Ausgangssituation ist dieses Dienstleistungsfeld ggf. angebracht:

  1. Eine werkstattorientierte Fertigung stößt an ihre Grenzen, das Produktionsziel zu erreichen
  2. Engpassoperationen verzögern die Gesamtausbringungsmenge
  3. Instabile Produktionsprozesse, die zu hohem Ausschussanteil führen

 

Dienstleistung Abläufe industrialisieren: Prozessplanung
Ziele
Lebensmittel und Anlagentechnik

Welche Ziele werden mit diesem Werkzeug erreicht?

  1. Verbesserung des gesamten Produktionsprozesses von Rampe bis Rampe
  2. Bewertung und Eliminierung der Engpassmaschinen bzw. Engpassoperationen
  3. Steigerung der Ausbringung
  4. Reduzierung der Fehlerrate und der Nacharbeit (bzw. Ausschuss)

 

Vorgehensweise

Mit welchem Ablauf (Schritt für Schritt) wird dieses Werkzeug professionell umgesetzt?

  1. Ziele definieren
  2. Teamzusammenstellung und Abgrenzung des Untersuchungsbereiches
  3. Zielgruppe festlegen: Mitarbeiter aus Produktion und organisatorisch verbundenen Bereichen (Arbeitsvorbereitung, Steuerung, Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung und Logistik)
  4. Datenaufnahme, Produktionsprozessanalyse und -darstellung des IST-Zustandes (z.B. mit Hilfe von Videoaufnahmen, Verschwendungs-Rundgang)
  5. Kennzahlenberechnungen (Zykluszeit, OEE, Kapazität, Nutzung, etc.)
  6. Aufbau einer Systematik zur Prüfplanung (Versuchsplanung, etc.) zur Stabilisierung der Prozesse und der Qualität
  7. Definition von Verbesserungsmaßnahmen mit Dokumentation in Aktionsplan (Termin, Problem, Maßnahme, Verantwortlicher, Bewertung der möglichen Einsparung)
  8. Festlegung neuer Prozessstandards, Zeiten und Arbeitsabläufe
  9. Bewertung und Visualisierung des Gesamtergebnisses anhand von Einsparungen, Kennzahlen und Beispielen

 

Schema
Beispiel einer Prozessplanung
Tabelle
Berechnungen
Erfahrungswerte

Produktionsprozesse und insbesondere deren Engpassoperationen sind oft nicht ausreichend oder gar nicht mit Zahlen, Daten, Fakten beschrieben.
Kennzahlen liegen häufig nicht vor.
Produktionsprozesse müssen ingenieurmäßig dokumentiert und vorgehalten werden (s. auch Produkt- und Prozess-FMEA; Versuchsplanung)

Nutzen / Ausblick
  • Systematische Verbesserung der Produktionsprozesse
  • Stabile und robuste Produktionsprozesse sind die Voraussetzung für 0ppm (0 Fehler; ppm = parts per million : „Fehlerhafte Teile pro einer Million Teile)
  • Klare Kenntnis der Einflussfaktoren auf die Produktqualität
  • Systematisches Verbessern der Prozessqualität



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