Prozessoptimierung

Abläufe industrialisieren: Industrial Engineering und Anlagenplanung

Operatives Problem

Im Rahmen der Planung neuer Produktionsprozesse sind die Eckdaten der Maschinen und Anlagen auf die Ausbringungsmenge zu durchleuchten. In folgender betrieblicher Ausgangssituation ist dieses Dienstleistungsfeld ggf. angebracht:

  1. die Maschinen und Anlagen (Arbeitsstationen) sind im Hinblick auf die Erfüllung des Kundenbedarfes auszulegen (Zykluszeit, Anlagentakt, Puffer, etc.)
  2. die  Maschinen und Anlagen sind im Hinblick auf den optimalen Materialfluss und auf die optimale Mitarbeiterproduktivität aufzustellen
  3. Die Planung der Maschinen und Anlagen ist auf die betrieblichen Parameter (Verfügbarkeit, Rüstzeit, Mitarbeiteranzahl, etc.) herunter zu brechen. Diese sind mit dem Anlagenlieferanten sicherzustellen.
  4. Der Automatisierungsgrad (niedrig / hoch) ist im Hinblick auf die Kostensituation der Arbeitskosten (niedrig / hoch) zu bestimmen. Nicht immer ist die hohe Automatisierung in Hochlohnländern wirklich wirtschaftlich.
  5. Begleitung des Anlaufes (nach SOP) von Maschinen und Anlagen, um die Nennkapazität schnellstmöglich zu erreichen.

 

Dienstleistung Abläufe industrialisieren: Industrial Engineering und Anlagenplanung
Ziele

Welche Ziele werden mit diesem Werkzeug erreicht?

  1. Sicherstellung der Ausbringungsmenge
  2. Zahlenbasierte Bewertung und Abschätzung der Planungsentscheidung
  3. Sicherstellung des wirtschaftlichen Betriebes
  4. Vermeidung hoher Folgekosten, die über 5-8 Jahre festgeschrieben sind

 

Vorgehensweise

Mit welchem Ablauf (Schritt für Schritt) wird dieses Werkzeug professionell umgesetzt?

  1. Bestimmung des Kundenbedarfes
  2. Auswertung des Investitionskonzeptes
  3. Definition der Berechnungsparameter der Maschinen und Anlagen (Zykluszeit, Taktzeit, Verfügbarkeit, Rüstzeiten, Transportzeiten, etc.)
  4. Analyse und Bewertung des Fabrikaufstellungsplans (Layout)
  5. Definition und Berechnung von Entscheidungsszenarien (Ausbringung, Puffergrößen, Investitionen, Mitarbeiteranzahl, etc.)
  6. Empfehlungen zu den Planungsszenarien argumentieren

 

Schema
Systematische Berücksichtigung der Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit des Betriebes beeinflussen
Tabelle
Berechnungen
Erfahrungswerte

Häufig werden mit kapitalintensiven Automatisierungsprojekten lediglich Teilprozesse optimiert.
Ingenieurslösungen sind oft auf die technische Realisierung und Funktion ausgelegt, weniger auf die Wirtschaftlichkeit des Betriebes.
Zugesagte Planzeiten werden von den Anlagenlieferanten „theoretisch“ erfüllt.
Es gibt oft ein Defizit an exakten Definitionen der Kennzahlen zur Bestimmung und Berechnung der Anlagenleistung
Oft laufen die Planungsprozesse unter großem Zeitdruck ab; Kundenspezifikationen sind unklar und Risikofaktoren (Technologie) werden bis zum Projektende mitgeführt. Bei Start der Produktion (SOP) kommt die Stunde der Wahrheit.

Nutzen / Ausblick
  • Solide Planung der Investitionen zur Reduzierung der betrieblichen Folgekosten
  • Erreichung der Planrentabilität
  • Solider Planungsprozess (Werkzeuge, Anlagen, Lieferanten, Produktion)

 

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